| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Dazu erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch:
"Die Justizministerin hat zu recht die bedeutendste Auszeichnung der homosexuellen Community in Deutschland erhalten. Unter Ihrer Federführung wurde der § 175 endgültig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Sie hat erreicht, dass auch in Bayern die Standesämter für Lesben und Schwule geöffnet wurden. Und sie setzt in der schwarz-gelben Koalition Schritt für Schritt weitere Verbesserungen für die Bürgerrechte Homosexueller durch."
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Unterstützt wird diese Forderung auch von der FDP- Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
| mehr |
| mehr |
Das Ranking bewertet den Diskriminierungsschutz, die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, das Recht auf Kindererziehung und den Kampf gegen Beschimpfungen und Übergriffe aufgrund von Hass. Untersucht wurden insgesamt 50 Länder.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Der „Slavic Pride“ wurde kurz vor der Veranstaltung von den Behörden verboten.
| mehr |
Die Bischofsweihe von Mary Glasspool ist innerhalb der anglikanischen Kirche nicht unumstritten. Bereits im Jahr 2003 wurde dort ein offen schwuler Bischof geweiht.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegt die CDU von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei 34,6%, die SPD kommt mit ihrer Landeschefin Hannelore Kraft auf 34,5%, die Grünen mit Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann liegen bei 12,1%, für die FDP mit Andreas Pinkwart entschieden sich 6,7% und zum ersten Mal zieht die Linkspartei mit 5,6% in den Landtag-NRW ein.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Nach einer Meldung von „dieStandard.at“ gab es einen 12-stündigen Sitzungsmarathon mit heftigen Diskussionen um das Gesetz. Am Ende sprachen sich 125 Abgeordnete dafür und 109 dagegen aus.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Nach zehn Jahren Lebenspartnerschaft für Lesben und Schwule in Bremen soll nun endgültig eine vollständige Gleichstellung in allen Bereichen erfolgen. Einzig die CDU lehnt dies ab. Sie sieht die Ehe zwischen Mann und Frau unter einem besonderen Schutz.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Liechtenstein ist derzeit das einzige, deutschsprachige Land, in dem es keine Möglichkeit der Verpartnerung für Lesben und Schwule gibt.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Geplant ist der „Baltic Pride“ für den 8. Mai in der litauischen Hauptstadt. Bereits seit Wochen gibt es immer wieder Protest gegen die geplante, friedliche Demonstration.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Mit „pietätlosen widerlichen Bildern und auf glaubensverhöhnende Weise“ wolle die Kampagne „den Zusammenhang von Tod und ungeschütztem Geschlechtsverkehr herstellen“, so der Verein.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Die Äußerungen der Ministerin für Familie und Frauen sorgten für scharfe Kritik innerhalb der Türkei und auch im Ausland. Auch türkische Minister kritisierten die Meinung Kavafs, dass Homosexualität ein „biologischer Defekt“ sei. Politiker forderten die Ministerin auf, sich für ihre Aussagen zu entschuldigen oder zurückzutreten.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Wie Radio Vatikan berichtet, fürchtet Scott-Joynt vor allem Klagen gegen Geistliche, die die Zeremonie nicht durchführen wollten. Zudem würden „die Grenzen zwischen einer eingetragenen Partnerschaft und einer Ehe im christlichen Sinne weiter verwischt“, heißt es weiter.
Das britische Oberhaus hatte das Verbot von Trauungszeremonien in kirchlichen Räumen aufgehoben, sofern die Religionsgemeinschaft der Homo-Ehe zustimmt.
| mehr |
In einem Bericht des Internetmagazins „Kath.net“ heißt es, die Verantwortlichen hätten es abgelehnt, den Begriff des Ehegatten neu zu definieren. Dennoch wolle die Caritas ihre Zusammenarbeit mit dem District of Columbia nicht beenden, weil das zugleich ein Ende der Subventionen in Höhe von 22 Mio. Us-Dollar bedeuten würde. Eine von der Erzdiözese Washington betriebene Adoptionsagentur wurde bereits geschlossen, weil sie der neuen Gesetzgebung zufolge auch an homosexuelle Paare hätte vermitteln müssen.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Hurkmans sagte weiter, dass Priester sich durch ihr Gewissen auch verpflichtet fühlen könnten, die Kommunion zu verweigern.
Anlass für das Gespräch war ein in den Niederlanden viel diskutierter Bericht eines als homosexuell bekannten Karnevalsprinzen.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Nach 1945 bestand der von den Nationalsozialisten verschärfte Paragraph 175 StGB noch bis 1969 fort und wurde weiterhin angewandt, bevor er 1994 abgeschafft wurde. Bis 1969 wurden noch etwa 65.000 Menschen danach verurteilt. Die Verurteilungen stiegen Mitte der 50er-Jahre sogar bis auf knapp 4000 im Jahr an, nur 1936 bis 1939 waren die Zahlen höher (bis etwa 8.500).
| mehr |
Axel Hochrein, der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) begrüßte die Gesetzesentwürfe ausdrücklich und forderte die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben.
„Die von den drei Fraktionen geforderte Grundgesetzänderung zum Diskriminierungsschutz für Lesben, Schwule und Transgender ist eine der Hauptforderungen des LSVD; ein Anliegen das inzwischen von weiten Teilen der Gesellschaft getragen wird.“, so Axel Hochrein.
| mehr |
| mehr |
Das Nazi-Strafrecht gegen Homosexuelle bestand in der Bundesrepublik noch jahrzehntelang fort. Der von den Nationalsozialisten 1935 massiv verschärfte Homosexuellen-Paragraph 175 blieb in der NS-Fassung bis 1969 unverändert in Kraft. Die Verfolgung durch Polizei und Justiz ging ungebrochen weiter.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Die Abgeordneten verhandelten nach Medienberichten mehr als drei Stunden über die Öffnung der Ehe für Homosexuelle. Die Mehrheit der Abgeordneten vertrat schließlich die Meinung, dass eine Ehe nicht als Privileg ausschließlich für Männer und Frauen gelten darf.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Es sei ein Grundrecht, bei der Eheschließung nicht diskriminiert zu werden, so Stadtrat Phil Mendelson. Neben Washington können Lesben und Schwule nun in den US-Bundesstaaten Massachusetts, Iowa, New Hampshire, Connecticut und Vermont heiraten.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Für die Entscheidung seien weder ideologische noch politische Argumente ausschlaggebend gewesen, es ginge ausschließlich um das Wohl der Kinder, so der Ethikrat.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Die Demonstration ist eine Folge auf die geplante Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Österreich. Im zuletzt bekannt gewordenem Entwurf ist diese Eheschließung nicht an den Standesämtern vorgesehen (romeoliebtjulian.com berichtete).
| mehr |
| mehr |
Für Lesben- und Schwulenaktivisten bedeutet das Ergebnis der Volksabstimmung ein schwerer Schlag. Mit zahlreichen Kampagnen erhofften sie sich ein anderes Ergebnis in dem ansonsten liberalen Bundesstaat.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Lesben und Schwule sollen dem Gesetzentwurf nach ihre Lebenspartnerschaft auf den Bezirkshauptmannschaften bzw. den Magistraten beurkunden. Eine Zeremonie an den Standesämtern lehnt die ÖVP strikt ab.
| mehr |
In der Hauptstadt Buenos Aires sind Eingetragene Lebenspartnerschaften bereits seit 2002 möglich, allerdings gelten die sich daraus ergebenen Rechte nur in der Stadt selbst.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Nach Medienberichten machten die Demonstranten deutlich, dass sie nicht für Sonderrechte kämpfen wollen, ihnen geht es darum, die gleichen Rechte und Pflichten zu erhalten, wie alle anderen Amerikaner auch.
| mehr |
| mehr |
Im Buch wird ebenfalls von der Begierde nach Jungen in thailändischen Bordellen gesprochen. Kritiker werfen dem Neffen des ehemaligen französischen Staatschefs Mitterrand und bekennenden Homosexuellen nun vor, nicht fiktiv, sondern autobiographisch geschrieben zu haben. Inzwischen wurden auch schon Rufe nach einem Rücktritt laut.
Mitterand selbst sprach von einer Schmutzkampagne gegen seine Person.
| mehr |
| mehr |
Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ spricht davon, dass die Auswirkungen für die Patienten enorm wären. Derzeit haben zahlreiche Betroffene Resistenzen gegen die eingenommenen Mittel gebildet und müssten auf teurere Präparate zurückgreifen. Hierfür fehlt oftmals jedoch das Geld.
| mehr |
Christean Wagner glaubt die fortwährende Benachteiligung von Lesben, Schwulen und ihren Familien stärke das „christliche Fundament“ der CDU und der CDU/FDP-Landesregierung bzw. bringe den Standort Hessen voran. Welche Ängste dabei den „christlichen Fundamentalisten“ Christean Wagner umtreiben ist nach Ansicht des LSVD unklar.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Am Mittwoch, dem 23. September 2009, wird im Roten Rathaus das Berliner "Bündnis gegen Homophobie" gegründet. In dem Bündnis haben sich 20 relevante gesellschaftliche Organisationen, Institutionen und Unternehmen zusammengetan, um ein klares Zeichen zu setzen gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
FDP-Chef Guido Westerwelle hat in einem Interview über sein persönliches Verhältnis zum Adoptionsrecht für Homosexuelle gesprochen. Der Zeitschrift „Frau im Spiegel“ sagte der homosexuelle Politiker, dass sich „ein Kind in seinem Leben nicht ergeben habe, denn jeder weiß, wie schwierig das deutsche Recht sei“. Die FDP spricht sich in ihrem Wahlprogramm für die Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe aus und somit auch für das Adoptionsrecht von Lesben und Schwulen. Ähnliche Forderungen gibt es von der SPD, den Grünen und der Linkspartei. Als einzige Fraktion im Bundestag hat sich die CDU/CSU gegen eine solche Gleichstellung ausgesprochen.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
Die hessische SPD fordert, dass das Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Unterricht an Schulen behandelt wird. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde von der SPD nach einer Meldung der „FAZ“ am Mittwoch in den Landtag eingebracht. Die Thematisierung dieser Lebensform im Unterricht sei eine Möglichkeit, schwulen- und lesbenfeindliche Einstellungen zu bekämpfen, sagte der Bundesvorsitzende des sozialdemokratischen Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, nach dem Bericht von „FAZ.net“. Der Gesetzentwurf der Sozialdemokraten sieht weiter eine Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Landesrecht vor. Für Partner homosexueller Beamte bedeutet dies, dass auch sie beispielsweise eine Beihilfe bei der Pflege ihrer Lebensgefährten bekommen. Bislang ist dies nicht möglich.
Die Regierungsparteien CDU und FDP haben hingegen einen eigenen Gesetzentwurf angekündigt.
| mehr |
Großbritannien hat die Rechte von lesbischen Paaren gestärkt. So ist es ab sofort möglich, dass zwei Mütter in der Geburtsurkunde eines Kindes stehen, das durch künstliche Befruchtung zur Welt gekommen ist. Lesbische Paare sind somit bei der medizinisch unterstützen Schwangerschaft den heterosexuellen Paaren gleichstellt. Das Infomagazin „GGG.at“ meldet, dass die neue Regelung für alle Schwangerschaften gilt, die ab dem 6. April 2009 begonnen haben. Befürworter sehen hier einen wichtigen Schritt zur Gleichstellung. Konservative Gruppierungen kritisierten die Neuregelung.
| mehr |
Indien hat den Patentantrag der Firma Gilead auf das unentbehrliche Aids-Medikament Tenofovir abgelehnt. Tenofovir wird von der Weltgesundheitsorganisation als Aids-Medikament der ersten Wahl empfohlen, da es ältere, nebenwirkungsreichere Medikamente ersetzen kann. Das Aktionsbündnis gegen Aids hatte Gilead aufgefordert, seinen Patentantrag in Indien zurückzuziehen. Die Entscheidung der indischen Regierung wurde damit begründet, dass es sich hier nicht um ein wirklich neues Medikament handelt. Denn die Substanz Tenofovir wurde bereits 1995 entwickelt. Gilead wollte diese nun geringfügig geändert patentieren lassen, was das neue indische Patentrecht (§ 3d) jedoch untersagt. Denn ein Anrecht auf Patente gilt nur auf völlig neue Arzneistoffe.
| mehr |
Rheinland-Pfalz hat sein Landesrecht nun auch umfassend an das Lebenspartnerschaftsgesetz angepasst. Das beschloss der Landtag am Mittwoch mit den Stimmen von SPD und FDP, die CDU stimmte dagegen. „Es ist ein wichtiger Schritt für die rechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaften und zum Abbau von Diskriminierungen gegen Homosexuelle“ kommentiert Björn Beck, Sprecher des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD) diese Entscheidung des Landtags in Mainz.
| mehr |
Der in der katholischen Kirche umstrittene Priester Stefan Hippler kann für weitere fünf Jahre im südafrikanischen Kappstadt arbeiten. Hippler ist der Leiter der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Kapstadt und Gründer der Aids-Hilfsorganisation „Hope“. In Misskredit ist der Geistliche bei der katholischen Kirche geraten, weil er den Papst in einem Buch dazu aufforderte, Aidskranken den Kondomgebrauch zu gestatten. Ursprünglich sollte sein im September auslaufender Vertrag nicht verlängert werde. Das Onlinemagazin „Capetown-online.com“ berichtet nun, dass der Vertrag mit Stefan Hippler nun doch um weitere fünf Jahre verlängert wurde. „Ein Segen für die Bekämpfung von Aids in Kapstadt“, schreibt das Onlinemagazin weiter.
| mehr |
In einem südchinesischen Park ist es am Dienstag zu einer Demonstration gekommen, nachdem die Polizei schwule Männer aus dem Szenetreff vertrieben hat. Das Onlinemagazin „german.china.org,cn“ berichtet, dass die Polizei den Schwulen vorwirft, andere Parkbesucher zu belästigen. Der Platzverweis sei ein Schutz vor kriminellen Handlungen, heißt es. Die Demonstranten sehen das anders. Sie selbst seien im Park Opfer von Verbrechen gewesen und viele von ihnen seien ausgeraubt worden. Anstatt des Platzverweises erwarten sie einen Schutz durch die Polizei. Eine chinesische Schwulenorganisation verurteilt den Platzverweis der Polizei ebenfalls. Die Organisation ist regelmäßig in dem Park in der Nähe des Stadtverwaltungsgebäudes von Guangzhou anwesend, um Aufklärungsarbeit in Sachen „Safer-Sex“ zu leisten.
| mehr |
In einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) machte die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut deutlich, dass es mit den Unionsparteien „keine weiteren Zugeständnisse“ bei der Frage nach einem Adoptionsrecht für Homosexuelle geben wird. Das berichtet die Internetseite „kathnews.de“. Alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien haben sich inzwischen für ein solches Adoptionsrecht ausgesprochen. Grundlage war für viele Parteien die jüngst veröffentlichte Studie der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).
| mehr |
Vierzig Jahre nach der Abschaffung der Strafbarkeit von Homosexualität zwischen erwachsenen Männern fordert der Lesben- und Schwulenverband eine Entschädigung für die Opfer des Paragraphen 175. „Es ist ein monströser Schandfleck unserer Demokratie, dass das Homosexuellen-Strafrecht der Nazis in der Bundesrepublik bis 1969 unverändert in Kraft blieb. Dieses dunkle Kapitel muss endlich aufgearbeitet werden. Wir fordern die Aufhebung der Unrechtsurteile, Rehabilitierung und Entschädigung der nach 1945 in Deutschland wegen homosexueller Handlungen verfolgten Menschen.“, so Günter Dworek, der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes.
| mehr |
Konservative Abgeordnete in Ungarn fordern ein Verbot der Gay Pride Parade am 5. September in Ungarn. Nach Medienberichten sehen sie in dieser „provokativen Veranstaltung“ eine „Gefährdung von Minderjährigen“. Die Abgeordnete Ilona Ékes hat unterdessen Vorgeschlagen, Homosexuelle „besser von Fachleuten untersuchen zu lassen“. Die jetzigen Aussagen der Politiker sind eine zusätzliche Erschwernis für die Veranstalter der Gay-Pride. Bereits in den vergangenen Jahren ist es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen die friedlichen Teilnehmer der Parade durch rechtsextreme Gruppen angegriffen und auch verletzt wurden. Auch für die diesjährige Parade haben sich bereits rechte Gruppierungen angekündigt, die eine Störung der Veranstaltung planen.
| mehr |
Die deutschsprachige Internetseite „Kreuz.net“ bezeichnet in einem Artikel Homosexuelle als Faschisten und vergleicht CSD-Demonstrationen mit SA-Aufmärschen der NSDAP. Der Bündnis9ß/Die Grünen Politiker Volker Beck wird dabei als der „Führer“ der Homosexuellen-Faschisten bezeichnet. „Was für die NS-Faschisten die SA-Aufmärsche waren, sind für die HS-Faschisten die jährlichen Homo-Aufmärsche.“ „Für die HS-Führungsriege um ihren ‘grünen’ Führer Volker Beck (48) sind degenerierte Menschen, die sich entblößen und dabei glauben, für ein politischen Ideal zu kämpfen und gegen Christen pöbeln, eine reine Manipulationsmasse.“, heißt es auf dem Internetportal wörtlich. Die Internetseite ist nicht unbekannt. Zahlreiche Strafanzeigen sind gegen die Seite bereits gestellt worden. Die Internetbetreiber sitzen allerdings in den USA und konnten daher bislang von der deutschen Justiz nicht verantwortlich gemacht werden.
| mehr |
In Österreich sind nun erste Details zur geplanten Einführung der „Homo-Ehe“ genannt worden. In wenigen Wochen soll ein Gesetzentwurf präsentiert werden, der derzeit vom Frauen-, Justiz- und Innenministerium erarbeitet wird, so das Infomagazin „GGG.at“. Bis zum Beschluss des Gesetzes im Parlament sollen Homo-Paare auch in anderen Gesetzesbereichen mehr Rechte bekommen, es soll dann ein Gesamtpaket beschlossen werden, so der Bericht weiter.
| mehr |
Italien plant derzeit offenbar ein Gesetz, mit dem Homophobie im Land bekämpft werden soll. „Die Presse.com“ berichtet, dass die lesbische Abgeordnete Paola Concia von der oppositionellen PD (Demokratische Partei) einen entsprechenden Gesetzentwurf eingereicht hat, der auch von der Opposition befürwortet wird. Italien reagiert damit auf eine vermehrte Anzahl homophober Übergriffe. In Rom wurde am vergangenen Wochenende beispielsweise ein schwules Paar vor einem lokal angegriffen. Ein bereits vorbestrafter Mann ging dabei mit einem Messer auf die beiden Männer los und verletzte sie schwer. Eines der beiden Opfer liegt noch immer im Krankenhaus. Weiter wurde eine Diskothek in Brand gesetzt, die überwiegend von schwulen besucht wird und ein Journalist, der sich seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen einsetzt, wurde bei einem Streit um einen Parkplatz angegriffen.
| mehr |
Im Senegal stehen in dieser Woche zwei 17-jährige Männer vor Gericht, weil sie angeblich „homosexuelle Handlungen“ mit zwei anderen Männer ausgeführt haben sollen. Nach einem Bericht des Infomagazins „GGG.at“ unter Berufung auf „Voice of America" drohe den beiden Jugendlichen nun Haftstrafen von bis zu 5 Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 3000 Dollar.
| mehr |
Innerhalb der Koalition zwischen der CDU und der FDP in Hessen zeichnet sich eine Einigung bei der Frage nach der Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften an das Landesrecht ab. Nach Medienberichten sprach die CDU von „wenigen Punkten“, die noch abgeglichen werden müssten, ein Gesetzentwurf soll aber noch in diesem Jahr vorgelegt werden, heißt es weiter. Die CDU verweigerte bislang die Angleichung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften von Lesben und Schwulen an das Landesrecht. Noch im April hieß es von der CDU, dass eine „Nichtgleichbehandlung“ nicht gleich eine Diskriminierung sei. Die Ehe zwischen Frauen und Männern sei ein „gesellschaftliches Leitbild“, welches besondere Privilegien haben sollte. Dies gelte für die Lebenspartnerschaften von Lesben und Schwulen nicht.
| mehr |
Die Homosexuellen in der Sozialdemokratie „SoHo“ fordern eine Aufnahme von Homosexuellen, die im Irak verfolgt werden, in der Europäischen Union. Nach einem Bericht von „DieStandart.at“ verwies der Vorsitzende der SoHo, Peter Traschkowitsch gegenüber den österreichischen Sozialdemokraten (SPÖ) auf einen aktuellen Bericht der Organisation „Human Rights Watch“. Hier wurde deutlich gemacht, dass die Verfolgung, Folter und Hinrichtungen an Homosexuellen im Irak stark zunehmen und die Behörden keinen ausreichenden Schutz bieten (PRIDE1 berichtete). Traschkowitsch forderte das Thema bei der kommenden EU-Innenministerkonferenz aufzunehmen und homosexuelle Flüchtlinge aus dem Irak europaweit aufzunehmen.
| mehr |
In rund 50 Städten der USA demonstrierten Lesben und Schwule mit Küssen gegen die konservative Kirche der Mormonen. Das öffentliche „Kiss in“ galt als Protestaktion gegen die Verhaftung eines schwulen Pärchens, das sich nach einem Konzertbesuch auf einer Straße, die den Mormonen gehört, küsste und daraufhin vom Sicherheitsdienst verhaftet wurde (PRIDE1 berichtete). Den meisten Zulauf fand die Aktion nach Medienberichten in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah. Mit der Aktion wollten die Teilnehmer des „Massenküssens“ zum Nachdenken anregen. Der Zwischenfall der Verhaftung der beiden schwulen Männer vor einigen Wochen hat nach Angaben der Mormonen allerdings nichts mit ihrer Homosexualität zu tun. Die beiden Männer hätten sich gestritten, geflucht und sich geweigert, den Platz zu verlassen. Der Sicherheitsdienst informierte daraufhin die Polizei, welche die beiden Männer verhaftete.
| mehr |
| mehr |
Die Oberbürgermeisterwahlen in Köln eskalieren im Internet. Unter dem Namen der „Bürgerbewegung pro Köln e.V.“ wurde ein Twitter-Konto erstellt, in dem massiv über die schwulen Gegenkandidaten der CDU und FDP gehetzt wurde. Die „Bürgerbewegung pro Köln e.V.“ bestreitet jede Beteiligung an diesem Account und macht den politischen Gegner dafür verantwortlich: „Der politische Gegner schafft sich auf twitter.com unter Missbrauch meines und unseres guten Namens auf perfideste Art und Weise den Extremismus, den er so gerne bekämpfen möchte. Selbstverständlich distanziere ich mich ausdrücklich von allen auf diesem Portal in meinem Namen getätigten Äußerungen. Es kann nicht sein, dass Andersdenkende in einer solchen Art und Weise verunglimpft werden. Wir sind nur in einer Form radikal: in der Abwehr des Extremismus von rechts und von links!“, so der pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht.
| mehr |
Trotz der Rücknahme der Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen die Änderung des Lebenspartnerschaftsgesetztes (RLJ berichtete) bleibt die CSU bei ihrer ursprünglichen Haltung. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) hat sich erneut gegen eine Gleichstellung von Lesben und Schwulen "In der neuen Regierungskonstellation hat die Staatsregierung die Klage gegen die Stiefkindadoption zurückgenommen. Eines ist aber klar: Ich werde Ehe und Familie weiterhin gegen eine schrittweise Gleichsetzung verteidigen. Insbesondere eine Volladoption durch Lebenspartner wird es mit mir nicht geben.“, so die Ministerin.
| mehr |
In Südafrika hat ein Prozess gegen drei mutmaßliche Täter begonnen, welche die lesbische Fußball-Nationalspielerin Eudy Simelane vergewaltigt und ermordet haben sollen. Simelane ist möglicherweise Opfer einer „Korrektiven Vergewaltigung“ geworden, mit der immer wieder lesbische Frauen zu heterosexuellen Frauen „umerzogen“ werden sollen.
| mehr |
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries von der SPD untermauert in einem Interview mit „echo-online.de“ erneut ihre Forderung nach einem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. „Eingetragene Lebenspartner haben gleiche Pflichten wie Eheleute. Deshalb müssen sie auch gleiche Rechte haben.“, so Zypries. Eine kürzlich vorgestellte Studie des Bundesjustizministeriums belegt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften genauso gut aufwachsen, wie bei heterosexuellen Paaren. Zypries forderte daher die Union dazu auf, gemeinsam mit der SPD ein Adoptionsrecht für Lesben und Schwule durchzusetzen. CDU und CSU wiesen die Forderung jedoch zurück.
| mehr |
Nach dem schrecklichen Anschlag auf einen Coming-Out-Jugendclub in Tel Aviv, bei dem zwei Menschen getötet wurden und zahlreiche weitere Personen verletzt wurden, gibt es bislang offenbar keine heiße Spur zum Täter. Die Behörden haben eine Nachrichtensperre verhängt, weshalb bislang keine neuen Details bekannt wurden. Der schwarz maskierte Täter stürmte in der Nacht zum Sonntag in den Club, in dem Jugendliche Lesben und Schwule über ihr Coming-Out sprechen können, und schoss offenbar wahllos um sich. Eine 16-Jährige und ein 24-Jährige starben bei dem Kugelhagel. Etliche weitere Clubbesucher mussten und müssen im Krankenhaus behandelt werden.
| mehr |
Personen, die mit einem Beamten (oder einer Beamtin) desselben Geschlechts in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten, haben nach dem Tod des Beamten wie überlebende Ehegatten Anspruch auf Witwergeld. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Urteil vom 16.07.2009 entschieden. Das Gericht hat mit dieser Entscheidung seine Rechtsprechung, die Rechte eingetragener Lebenspartner zu stärken, weiter fortgeführt (s. Pressemitteilung des Verwal-tungsgerichts Stuttgart vom 20.02.2009, wonach Lebenspartner Anspruch auf Familienzuschlag haben).
| mehr |
Gleichgeschlechtliche Ehen bleiben in Portugal weiterhin verboten. Nach einem Bericht von „euronews“ scheiterte ein lesbisches Paar vor dem Verfassungsgericht. Für die Richter bleibt eine Ehe eine „Union zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts“. Eine Verfassungsänderung lehnten die Richter ab. Das lesbische Paar hatte eine lange Klagewelle hinter sich gebracht. Ihre Klage begründen sie mit der Verfassung, die eine Benachteiligung wegen der sexuellen Orientierung verbietet. Nun wollen die beiden Frauen vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen.
| mehr |
Der Menschenrechtskommissar Stefano Montanari von der Europäischen Union fordert die volle Achtung der Menschenrechte für transsexuelle Menschen. „Die Mitgliedstaaten des Europarates sollten mehr unternehmen, um die Feindseligkeit gegenüber transsexuellen Menschen und die Diskriminierung transsexueller Menschen zu beenden. Die Situation von transsexuellen Menschen wurde über eine lange Zeit nicht beachtet und vernachlässigt, obgleich die Probleme, denen sie gegenüberstehen sehr real und oft für diese Gruppe allein spezifisch sind. Sie erleben ein hohes Maß an Diskriminierung und Intoleranz in allen Bereichen des Lebens sowie offene Gewalt. Transsexuelle Menschen waren in einigen europäischen Ländern die Opfer brutaler Hassverbrechen und Mord,” sagte der Kommissar für Menschenrechte bei der heutigen Veröffentlichung eines fachlichen Themenpapiers über „Menschenrechte und Geschlechtsidentität“.
| mehr |
Das Verfassungsgericht in Slowenien hat das Lebenspartnerschaftsgesetz des Landes kritisiert und festgestellt, dass Erbschaftsangelegenheiten derzeit auf diskriminierende Weise geregelt seien. Das berichtet „Die kleine Zeitung“ in ihrer Onlineausgabe. Das Urteil gilt als wichtiger Etappensieg von Lesben und Schwulen in Slowenien, die seit der Einführung des Gesetzes im Jahr 2006 die völlige Gleichstellung mit der Ehe fordern. Erstmals wurde von einem hohen Gericht nun festgestellt, dass die eingetragenen Lebenspartnerschaften der Ehe ähneln. Die Mitte-Links-Regierung Sloweniens hat bereits mit Änderungen des bestehenden Gesetztes begonnen. Familienminister Ivan Svetlik kündigte vor wenigen Wochen an, dass die Regierung ein „moderneres Familienkonzept" plane. Für alle Bürger, egal mit welcher sexuellen Orientierung, sollen die gleichen Rechte gelten, so der Minister weiter.
| mehr |
Das Bundesgesundheits- ministerium hat nach Angaben der Regierung im Haushalt 2009 Mittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die Erforschung sexuell übertragbarer Krankheiten wie HIV/AIDS veranschlagt. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen.
| mehr |
Ein Gesetzentwurf der Regierung von Irland für ein Partnerschaftgesetz wird von der Menschenrechtsorganisation „amnesty international“ scharf kritisiert. Das Gesetz sieht die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Pensions-, Sozialversicherungs-, Steuer, Eigentums-, Erb- und Unterhaltsrecht vor. Der Leiter der irischen Sektion der Menschenrechtsorganisation, Colm O'Gorman, nennt den Entwurf nach einem Bericht des Onlineportals „GGG.at“ eine "Ehe zweiter Klasse". Die Entscheidung für ein eigenes Partnerschaftsgesetz sei „feige“, so O'Gorman dem Bericht zufolge weiter.
| mehr |
Der Lebenspartner des offen schwulen Grünen-Politikers Volker Beck ist tot. Nach einem Bericht der Onlineausgabe des „Express“ starb Jacques Teyssier im Alter von 53 Jahren am vergangenen Samstag an Krebs. Beck und der Franzose Jacques Teyssier waren 17 Jahre ein Paar – 2008 gingen sie eine eingetragene Lebenspartnerschaft ein.
Dem Bericht zufolge haben beide bis zuletzt gehofft, dass die Behandlung, unter anderem eine Chemotherapie, anschlagen würde. Teyssier ließ sich in Paris behandeln. Volker Beck hat sich in den vergangenen Monaten politisch weitestgehend zurückgezogen, um an der Seite seines Mannes zu sein.
| mehr |
Der Schweizer Abgeordnete Erich von Siebenthal forderte im „Tagesanzeiger“ HIV-Zwangstests, um die hohe Zahl der HIV-Neudiagnosen in der Schweiz einzudämmen. Gegenüber der Zeitung sprach der 51-Jährige Nationalrat der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) von Zwangtests für Risikogruppen wie Prostituierte und Drogensüchtige.
| mehr |
Eine aktuelle Studie des Bundesjustizministeriums belegt, dass Kinder mit homosexuellen Eltern keinerlei Nachteile in ihrer Entwicklung haben. Im Gegenteil – oftmals besuchen solche Kinder bildungsstärkere Schulen und weisen eine stärkere Sozialkompetenz auf. Für die Union zählen diese wissenschaftliche Erkenntnisse jedoch nicht. Zahlreiche Politiker von CDU und CSU haben den Vorstoß von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries für ein Adoptionsrecht für Lesben und Schwule zurückgewiesen.
| mehr |
| mehr |
In Schweden ist die „Homo-Ehe“ bei Frauen deutlich populärer als bei Männern. Nach einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ haben sich seit Mai 37 lesbische Paare und 11 schwule Paare das Ja-Wort gegeben. Ähnliche Zahlen gibt es auch bei den eingetragenen Lebensparterschaften, die seit 1995 in Schweden möglich sind. Auch hier liegt der Anteil bei den lesbischen Paare höher. Schaut man auf homosexuelle Paare, die ein Kind haben, was ebenfalls in Schweden seit dem Jahr 2002 möglich ist, wird der Abstand zwischen Lesben und Schwulen noch größer: 706 lesbische Paare mit Kindern wurden hier gezählt. Bei den Schwulen leben hingegen nur 43 Paare mit Kindern.
| mehr |
In Malaysia muss sich der Oppositionsführer Anwar Ibrahim vor Gericht verantworten, weil ihm eine „homosexuelle Betätigung“ mit einem seiner Mitarbeiter vorgeworfen wird. Die Organisation „Human Rights Watch“ verurteilt die Anklage nach einem Bericht von „dieStandart.at“ und verlang die Einstellung des Verfahrens. Bei einer Verurteilung drohen Anwar Ibrahim bis zu 20 Jahren Haft. Bereits vor rund 11 Jahren wurde er gleichgeschlechtlicher Handlungen und Betrugs zu sechs Jahren Haft verurteilt. In der neuen Anklage sieht „Human Rights Watch“ ein "politische Spielchen" der Regierung, um Anwar Ibrahim aus seinem Amt zu heben.
| mehr |
Die Diskussion über die Ehe für Lesben und Schwule in Amerika hat einen weiteren, prominenten Befürworter. Ex-Präsident Bill Clinton sagte am Rande einer Rede in Washington, dass auch er für die Homo-Ehe sei. Die Menschen sollten das machen, was sie wollen, so Clinton weiter. Zahlreiche US-Bundesstaaten ermöglichen derzeit Eheschließungen für Lesben und Schwule. Die US-Bundesregierung erkennt hingegen nur Ehen zwischen Mann und Frau an. Gleichgeschlechtliche Paare werden daher beispielsweise bei der Bundeseinkommenssteuer wie fremde behandelt. Der US-Bundesstaat Massachusetts hat daher nun auch Klage gegen die US-Regierung eingereicht.
| mehr |
Im US-Bundessaat Utah wurde ein schwules Pärchen in Handschellen abgeführt, weil es sich auf einer Privatstraße einen Wangenkuss gab. Nach Informationen des Magazins „GGG.at“ gingen die beiden Männer nach einem Konzert auf einer Straße, die den Mormonen gehört. Nach dem Kuss stürmten umgehend Sicherheitsbeamte auf die beiden Männer. Auf sachliche Diskussionen ließ man sich hier nicht ein, die Sicherheitsbeamten stießen die Männer zu Boden, legten Handschellen an du alarmierten die Polizei. Für die betroffene Straße gibt es ein Wegerecht, "ungebührliches Verhalten" oder das Tragen "unpassender Kleidung" ist jedoch verboten. Die beiden schwulen Männer wiesen die Sicherheitsbeamten darauf hin, dass zahlreiche Hetero-Paare ebenfalls Hand in Hand über diese Straße gingen und sich auch küssten – nur bei den beiden schwulen Männern sei jedoch eingegriffen worden.
| mehr |
Nach der jüngsten Hetzkampagne gegen Homosexuelle will Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) schärfer gegen die Piusbruderschaft vorgehen. Während einer Diskussionsveranstaltung in Berlin sagte Zypries, die Piusbruderschaft verbreite eine "Hetze gegen Minderheiten" und vertrete einen "religiösen Extremismus". Für Demokraten sei dies eine ähnlich große Herausforderung wie die Bekämpfung des klassischen Rechtsradikalismus, so die Bundesministerin weiter. In einem Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft wurde Homosexualität als "geschlechtliche Perversion" und "sodomitische Sünde" bezeichnet.
| mehr |
Gleichgeschlechtliche Ehen in de Vereinigten Staaten sind für die Wirtschaft ein lukratives Geschäft. Eine Studie brachte nun nach einem Bericht von „Tagesschau.de“ hervor, dass alleine in Neu-England im Osten der USA ein wirtschaftlicher Vorteil von rund 100 Millionen Dollar durch die „Homo-Ehe“ entstanden ist. Neu-England war der erste Bundesstaat der USA, der die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert hat. Bisher haben sich alleine in Neu-England mehr als 12 000 Paare trauen lassen. Der Studie der Universität Massachusetts zufolge, geben die Paare für ihre Eheschließung zwischen 10 000 und 20 000 Dollar aus.
| mehr |
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SDP) wirft der FPD ein Versagen in der bayerische Gleichstellungspolitik vor. Nach einem Bericht von „Der Tagesspiegel“ wirft Zypries der FDP vor, dass lediglich die Standesämter für die eingetragenen Lebenspartnerschaften geöffnet wurden. „Einer weitergehenden Gleichstellung in zentralen Bereichen – wie sie das Beamtenstatusgesetz zulässt – scheint sich die bayerische Staatsregierung unter Beteiligung der FDP weiterhin zu verweigern.“, so Zypriers nach dem Bericht. Mit ihrem Brief reagiert Zypriers auf einen Artikel des „Tagesspiegels“ aus der vergangenen Woche. Hier hatte die FDP-Politikerin Leutheusser-Schnarrenberger die Gleichstellungspolitik von Brigitte Zypries kritisiert und die von ihr geforderte Grundgesetzänderung um den Zusatz der sexuellen Identität als „symbolisch“ abgelehnt.
| mehr |
Die Piusbruderschaft hat in einem aktuellen Aufruf zum aktiven Protest gegen den anstehenden Christopher Street Day in Stuttgart aufgerufen und sogar einen Nazivergleich herangezogen. Nach einem Bericht des „Focus“ heißt es in einer aktuellen Publikation der Piusbrüder: „Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: ´Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!´. Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben!“ Weiter bezeichnete die Piusbruderschaft den CSD als „Propaganda-Umzug für die sodomitische Sünde“ und „Sodom und Gomorrha“. Zum anstehenden CSD rufen die Piusbrüder, eine Priestervereinigung katholischer Traditionalisten, zu einer Mahnwache auf.
| mehr |
Gleichgeschlechtliche Lebensformen stellen ein „abnormales Verhalten" dar und gefährden das Volk. Diese Überzeugung vertritt jedenfalls Grégory Logean, der Co-Präsident der Walliser Jung-SVP (Schweizerische Volkspartei) nach einem Bericht des Magazins „20Miuten". Logean fordert demnach außerdem, dass Homosexualität an den Schulen nicht mehr banalisiert wird. „Eine Gesellschaft, die keine Nachkommen produziert, wird durch ein anderes Volk ersetzt. Wir werden von den geburtenstarken islamischen Ländern in die Enge getrieben", so der Jung-Politiker wörtlich.
| mehr |
Das Anti-Homo-Gesetz, das jegliche öffentliche Erwähnung von Homosexualität in Litauen verbieten soll, ist zumindest vorerst gestoppt. Der litauische Präsident Valdas Adamkus hat nach Berichten der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" ein Veto eingelegt und seine Unterschrift verweigert. Das Gesetz beschreibt den „Schutz von Minderjährigen gegen schädliche Auswirkungen öffentlicher Informationen" (romeoliebtjulian.com berichtete). Kurz nach dem Bekannt werden der Gesetzeseinführung gab es heftige Kritik gegen das Vorhaben. Mit dem nun erfolgten Veto des Präsidenten, ist das Gesetz jedoch noch nicht aus dem Rennen. Nach geltendem Recht kann das Parlament in Litauen ein solches Veto des Präsidenten überstimmen.
| mehr |
Die CDU will Schwule und Lesben mit Kindern weiterhin diskriminieren. Das geht aus dem aktuellen Entwurf des CDU-Wahlprogramms für die Bundestagswahl hervor. Demnach setzt die konservative Partei weiterhin auf das Ehegattensplitting, das heterosexuelle Verheiratete steuerlich bevorzugt, egal, ob Kinder großgezogen werden. Homosexuelle Paare in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit Kindern dagegen werden weiterhin wie Fremde behandelt und müssen entsprechend mehr Einkommensteuer zahlen. Scharfe Kritik am Festhalten dieser Diskriminierung kommt von den Grünen. Renate Künast, Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion sagte gegenüber der „Passauer Neuen Presse“: „Mit ihren Vorschlägen will sie weiterhin nur die Ehe fördern und nicht die Kinder.“. Sie schließt eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl aus.
| mehr |
Ein schwuler Fußballschiedsrichter aus der Türkei will gegen seine Entlassung klagen und notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Halil Ibrahim Dincdag wurde nach seinem Coming-Out vom türkischen Fußballverband entlassen - offiziell wegen einer mangelhaften Fitness (romeoliebtjulian.com berichtete). Nach Medienberichten hat Dincdag ebenfalls nach dem Coming-Out seinen zweiten Job als Radiomoderator verloren. Er selbst beschreibt sein Leben seither als „die Hölle". Homosexualität ist in der Türkei zwar nicht illegal, in konservativen Teilen des Landes jedoch stark verpönt.
| mehr |
Die Gewalt gegen Lesben und Schwule in den USA hat zugenommen und wurde brutaler. Dies berichtet das Infomagazin „GGG.at“ unter Berufung auf den aktuellen Jahresbericht des National Coalition of Anti-Violence Programs. Demnach wurden im vergangenen Jahr 2008 insgesamt 2.424 Fälle von homophober Gewalt registriert, was einer Zunahme von zwei Prozent entspricht. Experten vermuten eine deutlich höhere Dunkelziffer. Noch deutlicher wird die Zunahme der Gewalttaten bei Morden, die aus Homophobie begangen wurden: Hier wurden 29 Morde registriert – eine Zunahme von 28 Prozent und so viele, wie seit 1999 nicht mehr.
| mehr |
Informationen zum Thema Homosexualität werden zukünftig an Schulen in Litauen verboten. Das Parlament hat nach Informationen der Zeitung „Baltic Times“ am Freitag ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Mit einer klaren Mehrheit von 67 Stimmen, drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen wurde das Gesetz verabschiedet. Neben den Schulen dürfen somit auch an keinen anderen öffentlichen Einrichtungen, zu denen Kinder und Jugendliche Zugang haben, Informationen über das Thema Homosexualität weitergegeben werden. Ursprünglich sollte das Gesetz deutlich schärfer ausfallen und Haftstrafen von bis zu drei Jahren beinhalten. Nach Medienberichten kündigten Schwulen- und Menschenrechtsorganisationen nach der Entscheidung des Parlaments Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof an.
| mehr |
Das höchste Gericht im US-Bundesstaat Georgia hat ein umstrittenes Gerichtsurteil nun aufgehoben, dass den Kindern eines geschiedenen Mannes verboten hatte, Kontakt mit seinen lesbisch-schwulen Freunden zu haben. Den Richter ärgerte besonders, dass in dem zuvor gefällten Urteil „willkürlich" angenommen wurde, dass sich die lesbischen und schwulen Freunde des klagenden Vaters unpassend gegenüber seinen Kindern verhalten würden. Dies sei mit der geltenden Rechtsordnung in den USA nicht vereinbar, so der Richter weiter. Auch nach einer Scheidung sei der Kontakt zu beiden Elternteilen ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Kindes.
| mehr |
Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat eine Gleichstellung für Beamte, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, vorgenommen. Nach einem Bericht des SWR sollen Landesbeamte zukünftig beispielsweise beim Familienzuschlag oder Beihilfen zu Krankenversicherung die Gleichen Rechte haben wie Partner, die in einer Ehe leben. Die SPD geführte Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat damit einen wichtigen Schritt zu vollständigen Gleichstellung von Lesben und Schulen unternommen, der vom Lesben und Schwulenverband (LSVD) bereits lange gefordert wird. Die Gesetzeslage ist derzeit in Deutschland unterschiedlich und Ländersache.
| mehr |
Eine Mahnwache vor der Al-Nur-Moschee am vergangenen Samstag in Berlin hatte erfolgreiche Folgen: Nach Mitteilung des Lesben und Schwulenverbandes (LSVD) hat der Prediger Pierre Vogel seinen dort geplanten Auftritt abgesagt. Bereits am Donnerstag wurde ein Vortrag des kanadischen Hass-Predigers Bilal Philips ebenfalls abgesagt. Vogel hatte gemeinsam mit Bilal Philips eine Vortrags-Tour durch Deutschland geplant. Neben Berlin sollten Stuttgart, Dortmund und Hannover Stationen sein. Bilal Philips war nach den Protesten nicht nach Deutschland eingereist. Die Proteste des LSVD richten sich gegen Philips Ansichten zur Homosexualität. In einem 18-minütigen, im Internet zugänglichen Video rechtfertigt Philips die Tötung Homosexueller.
| mehr |
Der islamische Prediger Bilal Philips, der die Todesstrafe für Schwule fordert, hält heute Abend, am 12.06.2009, einen Vortrag in Stuttgart. Dazu erklärt Axel Blumenthal, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD): Wir sind entsetzt darüber, dass der islamische Hass-Prediger Bilal Philips heute in der Kulturhaus Arena in Stuttgart auftreten soll. In einem 18-minütigen, im Internet zugänglichen Video rechtfertigt Philips die Tötung Homosexueller. Unseres Erachtens erfüllen die Ausführungen von Herrn Philips den Tatbestand der Volksverhetzung. Derartiges Gedankengut darf kein öffentliches Gehör bekommen.
Die von Artikel 4 des Grundgesetzes garantierte Glaubensfreiheit wird missbraucht, wenn zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufgestachelt und zur Tötung Homosexueller aufgerufen wird. Artikel 4 GG findet seine Grenzen in der Werteordnung der Verfassung, insbesondere in Artikel 1 GG, der die Unantastbarkeit der menschlichen Würde garantiert.
Der LSVD hat die Staatsanwaltschaft in Stuttgart informiert und die Prüfung eines Verbotes gefordert.
| mehr |
Der amerikanische Fernsehprediger Pat Robertson hat in seiner Show „The 700 Club" Homosexualität mit Missbrauch in der Kindheit erklärt. „Die meisten seien schwul geworden", so Robertson, weil sie „von einem Sportlehrer, einem Berufsberater oder sonst einer Vertrauensperson missbraucht wurden". Eine Mutter stellte dem Fernsehprediger die Frage, wie sie mit dem Outing ihres Sohnes umgehen solle. Pat Robertson empfahl der besorgten Mutter, ihrem Sohn „die Wahrheit" zu sagen: Homosexualität sei ein „Greuel vor Gott" und führe auf den „Weg zur Hölle". Die TV-Show "The 700 Club" wird in zahlreichen Ländern ausgestrahlt.
| mehr |
China machte in den vergangenen Jahren wenig positive Schlagzeilen im Zusammenhang mit Menschenrechten. Nun schein sich das Reich gegenüber Schwulen und Lesben zu öffnen. In der staaltlichen Zeitung "Chins Daily" wurde nun explizit die größte schwul-lesbische Parade "Gay Pride" in Shanghai gelobt. Sie sei, so hieß es in dem Bericht, von grundlegender Bedeutung für Toleranz und sozialen Fortschritt. Zudem sei die Veranstaltung ein Aushängeschild für den sozialen Fortschritt des Landes und wurde gemeinsam mit den drei Jahrzehnten des Wirtschaftsbooms gleichgestellt.
| mehr |
Die katholische Kirche will die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule verhindern. Bischöfe aus New York haben nun eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie Gläubige dazu auffordern, die Gleichstellung von Lesben und Schwulen zu verhindern. Die Bischöfe begründen ihr Engagement gegen die Homo-Ehe damit, dass eine Ehe „immer die Verbindung zwischen Mann und Frau" gewesen sei.
| mehr |
Die österreichische Rechtspartei FPÖ macht gegen Homosexuelle mobil. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „GGG.at" fordert die FPÖ ein "Gesetz gegen Informationen für Minderjährige, die zu Homosexualität anspornt". Mit der grammatikalisch falsch formulierten Forderung will die Partei einem entsprechenden Gesetzentwurf in Litauen nacheifern, welches innerhalb der EU bereits heftig kritisiert wurde. „Bezugnehmend auf das bestehende Jugendgesetz muss auch in Österreich die verherrlichende Darstellung von Homosexualität in Kinderbüchern und die dadurch vorangetriebene Zerstörung der Familie verboten werden", so Eduard Schock von der FPÖ.
| mehr |
Erwin Staudt, des Präsident des Bundesligisten VfB Stuttgart fordert ein Umdenken im Umgang mit schwulen Fußballern und wirbt für mehr Toleranz. Der 61-jährige Staudt sagte in der Süddeutschen Zeitung: „Der Fußball ist eine Bastion - noch. Offensichtlich sind einige im Publikum noch immer nicht bereit, über eine gewisse Toleranzhürde zu gehen. Wir als Verein sind ein Ort, der weltanschaulich neutral ist und Andersdenkende und Andershandelnde respektiert. Deswegen ist es unsere Aufgabe, gegen Homophobie in den Stadien anzugehen." Staudt ist in diesem Jahr der Schirmherr des Stuttgarter Christopher Street Day (CSD), der unter dem Motto „macht Mut!" steht. Eine Entscheidung, die der VfB-Präsident nicht bereut: „Wir haben viel Lob dafür bekommen, dass wir uns als VfB Stuttgart um Integration bemühen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Fast alle Reaktionen waren positiv.", so Schaudt im Zeitungsinterview weiter.
| mehr |
Der Bundesverband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter in Deutschland e.V. (VelsPol Deutschland e.V.) veranstaltet vom 05.- 09.08.2009 in Hamburg das alljährliche Bundesseminar mit Themenschwerpunkten wie u. a. die Aufarbeitung der Schwulenverfolgung durch die Polizei während der NS- Zeit und die Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen bestehende Homophobie im 21. Jahrhundert. Unverständnis herrscht nun im Bundesvorstand darüber, dass die Hamburger Polizeiführung und Regierungsvertreter ihre Teilnahme am Empfang absagten.
| mehr |
Die Möglichkeit der Eheschließung für Lesben und Schwule bleibt im US-Bundesstaat Kalifornien verboten. Das oberste Gericht erklärte das Ergebnis der Volksabstimmung von November für gültig. Die bereits geschlossenen 18 000 Eheschließungen vor dem Volksentscheid sollen allerdings weiterhin gültig bleiben. Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude reagierten entsetzt auf das Urteil. „Schande!" wurde gerufen. Von Mai bis November 2008 waren gleichgeschlechtliche Ehen kurzzeitig in Kalifornien möglich. Ein Volksentscheid machte diese Entscheidung jedoch wieder rückgängig.
| mehr |
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die sofortige Freilassung von Homosexuellen in Kamerun. „Amnesty International ist sehr besorgt über die weit verbreitete Homophobie in Kamerun und fordert die kamerunischen Behörden, zivile und religiöse Organisationen sowie die Medien auf, die Menschenrechte aller Bürger Kameruns, ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung zu wahren, zu respektieren und zu schützen.", so die Organisation auf der eigenen Webseite. In Kamerun sind gleichgeschlechtliche Beziehungen strafrechtlich verboten und werden mit Geld- oder Gefängnisstrafen verfolgt. Immer wieder ist aus Medienberichten von der Verhaftung von Männern und Frauen zu hören, die wegen ihrer Homosexualität inhaftiert werden.
| mehr |
Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP haben am Wochenende rund 200 Lesben und Schwule in Bukarest demonstriert, um sich für mehr Rechte von Homosexuellen einzusetzen. Demnach sei die Demonstration im Regierungsviertel unter einem massiven Polizeieinsatz abgelaufen. An der Demonstration in der rumänischen Hauptstadt sollen auch Mitglieder des Europäischen Parlaments und Botschafter, darunter auch der britische Robin Barnett teilgenommen haben.
| mehr |
Auf der Generalversammlung in Edinburgh hat die Kirche von Schottland einen homosexuellen Pfarrer bestätigt. Pfarrer Stuart Rennie war bereits im vergangenen Jahr zum Leiter der Gemeinde in Aberdeen ernannt worden, Gegner dieser Entscheidung wollten den Pfarrer auf der Generalversammlung nun wieder stürzen. Insgesamt 326 Delegierte stimmten dafür, dass Pfarrer Rennie im Amt bleiben kann, 267 sprachen sich gegen ihn aus. Zuvor hatten die Gegner des schwulen Pfarrers, der mit seinem Partner zusammen lebt, mit einem Massenaustritt aus der Kirche gedroht.
| mehr |
Die Hollywood Schauspielerin Penelope Crus hat mit einem Domino-Turnier Geld für den Kampf gegen HIV/Aids gesammelt. Nach einem Bericht der „Gala" gab die 35-Jährige das Turnier am vergangenen Montag in Cannes mit insgesamt 250 Gästen, darunter auch Prominente wie Paris Hilton und Orlando Bloom. Bis weit nach Mitternacht spielten die Gäste Domino und spendeten Geld für die Aids-Stiftung. Welcher Betrag am Ende zusammengekommen ist, wurde leider nicht bekannt.
| mehr |
Mit einem TV-Spot will Frankreich gegen Homophobie im Fußball vorgehen. Der Spot trägt den Namen „Rote Karte gegen Homophobie" und soll eine Sensibilität beim für dieses Thema beim Zuschauer auslösen. Finanziert wurde der Spot von der französischen Profi-Fußball-Liga Ligue de football professionnel (LFP) und dem Pariser schwulen Fußball-Club. Wie in etlichen anderen Ländern gehört Homophobie im französischen Fußball nahezu zur Tagesordnung. Der Spot zeigt einen Fußballfan, der offenbar achtlos während eines Spiels „schwul" in Richtung Spielfeld brüllt. Danach wird eingeblendet „Oliver ist homophob".
| mehr |
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich für eine vollständige Gleichstellung von Lesben und Schwulen ausgesprochen. Bei einem Treffen der Schwulen und Lesben in der SPD (Schwusos) in Frankfurt kündigte sie auch an, mit dem russischen Generalstaatsanwalt über die gewaltsame Zerschlagung eines Demonstrationsversuchs von Lesben und Schwulen in Moskau zu sprechen.“, so Zypries nach einer Mitteilung der Schwusos.
| mehr |
Nach der gewaltsamen Beendigung eines friedlichen Demonstrationsversuchs in der russischen Hautstadt Moskau am Finaltag des Eurovision Song Contest (ESC) (romeoliebtjulain.com berichtete) fordern Bündnis90/Die Grünen Berlins Regierenden Bürgermeister nun zum Handeln. „Moskau ist Partnerstadt von Berlin. Wir erwarten vom Regierenden Bürgermeister Wowereit einen scharfen Protest gegen das Vorgehen der Moskauer Behörden.“, so Bündnis90/Die Grünen in einer Mitteilung.
| mehr |
Weil ein amerikanischer Offizier im Fernsehen offen über seine Homosexualität gesprochen hat, droht ihm nun die Kündigung. Die „taz" berichtet, dass Dan Choi nicht mehr länger mit den Lügen leben wolle, die ihm von der Armee aufgezwungen wurde. Als Oberkommandant der Armee will US-Präsident Barack Obama ihn nun feuern. Lesben und Schwule dürfen in der US-Armee dienen, das „Don´t Ask Don´t Tell" verbietet es ihnen jedoch, über ihre Homosexualität zu sprechen. Das Gesetzt gilt seit 1993 - mehr als 13 000 Soldaten sind bisher wegen ihrer sexuellen Orientierung aus der Armee entlassen worden.
| mehr |
Der türkische Fußballverband hat einen schwulen Schiedsrichter entlassen. Als Begründung nennt der Verband die Tatsache, dass der Mann nicht in der Armee gedient habe, dies jedoch Voraussetzung für die Tätigkeit als Schiedsrichter in der der Türkei sei. Seinen Militärdienst habe er aus "gesundheitlichen Gründen" nicht abgeleistet, als Begründung gab er seinerzeit seine Homosexualität an, so Medienberichte. In der türkischen Armee wird Homosexualität als psychische Störung eingestuft. Menschenrechtsorganisationen fordern immer wieder eine Änderung der Haltung der türkischen Armee.
| mehr |
Der Lesben- und Schwulenverband in NRW startet eine neue Plakat-Aktion, die sich gezielt an schwule und lesbische Jugendliche mit Migrationshintergrund richtet. Gezeigt werden Motive mit Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. In der Bildunterschrift stehen dann Texte wie "Ümit ist schwul, Aleksej ist schwul, Kai auch!". Dem LSCD geht es bei der Aktion um die Integration und Akzeptanz schwuler und lesbischer Jugendlicher mit Migrationshintergrund. Sie soll Mut machen, sich beispielsweise in Selbsthilfegruppen zu organisieren.
| mehr |
Am Dienstag, dem 12. Mai, hat ein lesbisches Paar zum ersten Mal in Russland geheiratet, wenn auch vorerst nur symbolisch. Die lesbische Aktivistin Irina Fet und ihre Partnerin Irina Schipitko reichten ihren Antrag auf Eheschließung bei einem Moskauer Standesamt ein. Dieses wollte den Antrag zunächst nicht annehmen.
| mehr |
Erst vor wenigen Tagen hat der Gouverneur des US-Bundesstaats Maine ein Gesetz unterzeichnet, dass Lesben und Schwulen die Eheschließung ermöglichen soll. Nun haben Gegner der Homo-Ehe eine Petition für ein Volksbegehren gestartet. Gelingt es ihnen, innerhalb von 90 Tagen 55.000 Unterschriften gegen die gleichgeschlechtliche Ehe zu sammeln, muss das Gesetz einer Volksabstimmung unterzogen werden und wird bis dahin ausgesetzt. Beobachter befürchten, dass Maine nun das gleiche Schicksal droht wie zuvor Kalifornien. Auch hier wurden die Homo-Ehen durch eine Petition gestoppt.
| mehr |
Nach dem Rückzug von Fritz Schramme hat die CDU nun einen neuen Kandidaten gefunden, der bei der Wahl zum Oberbürgermeister antreten wird. Peter Kurth heißt er, ist 49 Jahre alt, ehemaliger Finanzsenator Berlins, Finanzvorstand des Entsorgungsunternehmens „Alba" und schwul. In Köln kennt kaum jemand den Kandidaten, doch der Kölner CDU-Chef Jürgen Hollstein ist von seiner Entscheidung überzeugt.
| mehr |
In der Zeit vom 10. bis zum 14. Juni findet in Würzburg der Christopher Street Day (CSD) statt. Unter dem Motto „Schwule und Lesben in die Verfassung!" stellen die Veranstalter die Forderung nach einer Erweiterung des Gleichheitsartikels (Artikel 3) im Grundgesetz um die sexuelle Identität in den Mittelpunkt der Veranstaltung.
| mehr |
Rund 56 Prozent der Amerikaner wünschen sich eine Armee, in der sich Lesben und Schwule frei outen können. Das berichtet das Portal „DieStandard.at" unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage.
| mehr |
Das Jugendnetzwerk Lambda Bayern e.V., Netzwerk der bayerischen LesBiSchwulen Jugendgruppen schreibt zum dritten Mal den Michael-Schmidpeter-Preis aus. Bis zum 15 Juli 2009 können Schüler_innen aller bayerischen Schulen Arbeiten zum Thema Homosexualität im Rahmen des aktuellen Michael-Schmidpeter-Preises mit dem Themenschwerpunkt Internationalität einreichen. Dabei wir der erste Platz mit Preisen im Wert von 500 €, der zweite mit 400 € und der dritte Platz mit 300 € belohnt werden.
| mehr |
Der Absatz an Kondomen in Deutschland hat ein Rekordhoch erreicht. Nach einem Bericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurden im Jahr 2007 rund 209 Millionen Kondome verkauft, so viele wie niemals zuvor. Die BZgA sieht die Aids-Prävention damit bestätigt. Bei der sexuell besonders aktiven Gruppe der 16- bis 44-jährigen Alleinlebenden nutzten drei von vier Personen ein Kondom.
| mehr |
Nach den Attacken der religiös-konservativen EDU in Zürich gegen die Euro-Pride 2009 wettert nun auch die „Familienlobby Schweiz", ein freikirchlicher Verein, gegen das Festival. Die Veranstalter der Euo-Pride sollen nun Post erhalten haben, in der sie u. a. als „schwule Arschlöcher" beschimpft wurden, so ein Bericht des „Tagesanzeiger" aus Zürich. Die Euro-Pride hat mittlerweile Strafanzeige gestellt. Die EDU und „Familienlobby Schweiz" wettern bereits länger gegen das lesbisch-schwule Großfestival in Zürich. Auf der Homepage heißt es beispielsweise, dass „unsere Gesellschaft vor dem wachsenden Einfluss der Homo-Lobby" bewahrt werden müsse. Sponsoren der Euro-Pride sollen ebenfalls Protestbriefe von der „Familienlobby" erhalten haben.
| mehr |
Ein Beitrag im offiziellen Forum der CDU-Homepage sorgt für Aufregung. Hier heißt es wörtlich: „Die Homosexualität als gesamtgesellschaftliches Problem könnte bald eingedämmt werden. Eine Welt ohne sie ist keine Utopie oder Vision mehr. Nun kommt es darauf an, die Forschungen auf dem Gebiet voranzutreiben". Der Eintrag war mehr als eine Woche auf der Seite der Regierungsdatei offen zugänglich und sorgte für erhebliche Diskussionen. Inzwischen wurde das Statement jedoch von der Bundeszentrale der CDU gelöscht. Ein Sprecher der CDU bedauerte die lange Verweildauern gegenüber dem „Hamburger Abendblatt": „Wir bedauern diesen ärgerlichen Vorfall. Von den inhaltlichen Äußerungen distanzieren wir uns ausdrücklich!" Hervorzuheben ist jedoch, dass diese widerwärtigen Thesen unter den anderen CDU-Mitgliedern im Forum teilweise auf Zustimmung gestoßen sind.
| mehr |
Der Verwaltungsgerichtshof in Österreich hat den vom Innenministerium etablierten Operationszwang für transsexuelle Menschen als rechtswidrig erklärt. Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), Österreichs Bürgerrechtsorganisation für homo- und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer, spricht von einer historischen Entscheidung. Eine rechtliche Anerkennung im neuen Geschlecht gab es bisher, im Gegensatz zu anderen Ländern (Spanien, Großbritannien, Ungarn, Schweden und Finnland), für (Mann-zu-Frau) für Transsexuelle in Österreich nur dann, wenn sie ihre Genitalien entfernen lassen. Nicht alle transsexuellen Menschen können jedoch diesen Operationszwang erfüllen, sei es wegen ihres Alters, ihres Gesundheitszustandes oder ihrer sozialen Situation. Der Operationszwang, also das Abhängigmachen des Geschlechtswechsels von einer genitalverändernden Operation ist heute überholt und nicht mehr Stand der Wissenschaft, so LAMBDA in einer Mitteilung.
| mehr |
Im ZDF-Wettbewerb „Ich kann Kanzler“ ist Jörg Steinert, Bundesjugendbeauftragter des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), unter den besten 40 von über 2.500 Bewerberinnen und Bewerbern. Der 27jährige Berliner wirbt u.a. für eine Erweiterung des Gleichheitsartikels des Grundgesetzes.
| mehr |
Die BTU in Cottbus untersagt die Hissung der Regenbogenflagge zum CSD. Nach der Uni Potsdam im letzten Jahr, ist es die zweite Hochsschule in Brandenburg, die dieses Zeichen untersagt. Begründet wird die Entscheidung vom President der Uni Walther Ch. Zimmerli, dass Flaggenhissen als eine nicht sehr sinnvolle und insbesondere nicht nachhaltige Art erscheint, sich mit dem Problem von Diversity zu befassen. Verwiesen wird zudem noch auf das Gleichstellungsgesetz, wonach die Uni zukünftigen, anderen politischen Demonstartionen ebenfalls eine Fahnenhissung erlauben müsse.
| mehr |
Die Gruppe der Kritiker an dem Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg wächst. Nun kritisieren auch Wissenschaftler die Teilnahme so genannter „Homo-Heiler“. Die „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ erklärte nach einem Bericht im Tagesspiegel, dass es sich bei den in einigen Workshops angebotenen Ansätzen zur „Behandlung“ von Homosexuellen um „Pseudowissenschaften“ handele.
| mehr |
Die Forderung von US-Präsident zu einem offenen Umgang mit Homosexuellen in der US-Armee stößt auf Kritik. Pentagonchef Robert Gates sprach nach Medienberichten von einem „komplexem und schwierigen Problem“. Eine Reform müsse „sehr vorsichtig“ angegangen werden, so Gates weiter. Hintergrund ist die Forderung von Barack Obama, zu einem offenem Umgang mit homosexuellen Soldaten. Derzeit dürfen Homosexuelle in der US-Armee zwar dienen, über ihre Homosexualität dürfen sie jedoch nicht sprechen. Immer wieder bekennen sich lesbische und schwule Soldaten zu ihrer sexuellen Orientierung und werden daraufhin aus der Armee entlassen.
| mehr |
Schwule und Lesben können möglicherweise schon bald auch in New York heiraten. David Paterson, der Gouverneur von New York, sprach sich öffentlich für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Eheschließungen aus. Nach Medienberichten sprach Paterson von „einer Frage der Gleichheit vor dem Gesetz, die nicht länger vernachlässigt werden dürfte". Ein entsprechender Gesetzentwurf soll nun im Parlament von New York eingereicht werden. New York wäre somit der fünfte US-Bundesstaat, in dem Lesben und Schwule heiraten können. Vermont, Connecticut, Massachusetts und Iowa haben bereits entsprechende Gesetze.
| mehr |
Beim diesjährigen evangelischen Kirchtag wird erstmals ein Kirchenvertreter im Zentrum der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche" (HuK) auftreten. Das teilt das christliche Nachrichtenportal „Idea" mit.
| mehr |
Das schwule Berliner Antigewaltprojekt MANEO und die „Berlin Alliance Against Homophobia“ vergeben auch in diesem Jahr wieder einen Preis für das Engagement gegen Homophobie und Hassgewalt. Der diesjährige MANEO-AWARD muss geteilt werden und geht an den Fußballverein Türkiyemspor Berlin e.V. und Berlins Polizeipräsidenten Dieter Glietsch.
| mehr |
Nach einer aktuellen Studie hat das US-Programm „PEPFAR" zur Bekämpfung von Aids in den vergangenen fünf Jahren eine Millionen Menschen in Afrika das Leben gerettet. Nach einer Meldung der Agentur AFP ist die Todesrate in den zwölf Ländern, in denen das Programm zum Einsatz kam, um zehn Prozent gesunken. Die Erfolge wurde demnach durch die Anwendung der Anti-Retroviral-Therapie erzielt, durch die bei Infizierten der Fortgang der Krankheit eingedämmt wird.
| mehr |
Der Streit um den Kongress für Psychotherapie im hessischen Marburg weitet sich aus. Während der Veranstaltung an der Universität sollen auch mutmaßliche „Homoheiler" auftreten. Der Marburger SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Spies hat inzwischen eine Anfrage an die hessische Landesregierung gestellt.
| mehr |
Das Land Berlin will zukünftig stärker gegen Homophobie vorgehen und hat dazu einen Antrag der SPD und der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet. Der Lesben und Schwulenverband (LSVD) zeigt sich zufrieden und nannte Berlin als „Vorreiter im Kampf gegen Homophobie".
| mehr |
Mit einer deutlichen Mehrheit hat sich Schweden am Mittwoch für die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen. Ab dem 1. Mai macht es damit in Schweden keinen Unterschied, ob die heiratswilligen Partner nun gleichgeschlechtlich sind oder nicht. Das Votum für die Ehe für Lesben und Schwule in Schweden war dabei eindeutig: 261 Parlamentarier stimmten dafür, 22 dagegen und 16 enthielten sich. Die Gegenstimmen kamen von den Christdemokraten. Schweden gilt als liberales Land für Lesben und Schwule. Bereits seit 1995 waren eingetragene Partnerschaften möglich. Seit 2002 können Lesben und Schwule in Schweden auch Kinder adoptieren.
| mehr |
In wenigen Wochen wird Zürich von der ersten offen lesbischen Politikerin regiert. Corine Mauch tritt am 9. April das Amt der Stadtpräsidentin an.
| mehr |
Die Regierung in Marokko will vor den anstehenden Regionalwahlen offenbar verstärkt gegen Homosexuelle vorgehen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP gab das Innenministerium bekannt, zukünftig „verstärkt gegen Personen vorzugehen, die gegen die moralischen und religiösen Werte der Gesellschaft verstoßen vorzugehen. Im Juni stehen in Marokko Neuwahlen für die Regionalparlamente an. Offenbar will das Ministerium mit der Erklärung Forderungen nach einem toleranterem Umgang mit Schwulen und Lesben entgegenwirken.
| mehr |
Ein aktueller Gesetzentwurf sieht ein Verbot für gleichgeschlechtliche Ehen in Nigeria vor und stellt sie unter Strafe. Darüber hinaus weitet er die Illegalisierung von Homosexualität auf diejenigen aus, die eine gleichgeschlechtliche Hochzeitszeremonie durchführen und auf alle, die ihr beiwohnen; ihnen drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.
| mehr |
Der italienische Sänger Giuseppe Povia sorgt mit seinem Lied „Luca era gay" (zu Deutsch: Luca war schwul) für Aufregung; nicht nur in seiner Heimat. Seit er in San Remo bei einem der größten Musikfestivals mit dem Song auftrat und den zweiten Platz schaffte, überschlagen sich die Kritiken. Schwullesbische Interessensgruppen und der italienische Europaabgeordnete Vittorio Agnoletto werfen Pavio in einer Anfrage an die EU-Kommision Homophobie vor, berichtet das Onlinemagazin idea.de
| mehr |
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Ehe zwischen Frau und Mann nicht mit den eingetragenen Lebenspartnerschaften gleichstellen. Bei einer Rede an der Katholischen Akademie in Berlin sagte Merkel, dass sie vor anderen Lebensgemeinschaften Respekt habe, dies sei jedoch etwas anderes als Gleichstellung, so ein Bericht der Nachrichtenagentur dpa.
| mehr |
Nach einer aktuellen Befragung bieten auch heute noch zahlreiche britische Therapeuten Behandlungen für Homosexuelle an. Demnach gaben 17 Prozent der Befragten an, bereits einem Homosexuellen „geholfen" zu haben, seine homosexuelle- oder lesbische Neigung zu reduzieren oder zu ändern. In der Befragung des Journals „BMC Psychiatry" wurde auch deutlich, dass die Therapeuten stets „in bester Absicht" handelten und den Patienten helfen wollten, so ein Bericht von „DiePresse.com". Forscher warnen unterdessen vor solchen Therapien, weil die schaden können.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
„Werben wir über die Parteigrenzen hinweg für die volle Gleichstellung der Eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe und die Möglichkeit, dass Eingetragene Partner Kinder adoptieren können.“, so Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer Rede vor einem begeisterten Publikum.
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |
| mehr |



















































































































































































































